Termine/Gruppen

Seniorengruß im März 2021
Liebe Senioren,
nun ist es schon ein ganzes Jahr, dass wir in einer außergewöhnlichen Situation leben. Es scheint als habe sich eine „Normalität“ eingerichtet, die wir gar manches Mal anders wünschen.
Wir sehnen uns nach einem Wiedersehen, nach Gottesdiensten, so wie wir sie kennen, nach Nähe und Kontakt. So viele Menschen setzen sich ein für andere: all die vielen, die in den Pflegeberufen und im Gesundheitswesen tätig sind und über alle Maßen arbeiten. So viele Erkrankte und Sterbende—nicht allein bei uns, sondern überall in dieser Welt.
In diesen Wochen sind wir in der Passionszeit, in der wir uns an den Leidensweg Jesu erinnern. Wir hören überlieferte Worte der Bibel und alte Lieder aus dem Gesangbuch. Diese Texte sind über Jahrhunderte hinweg uns überliefert von Frauen und Männern, die ihrem Glauben Ausdruck verliehen.
In einem neueren Passionslied heißt es in einer Strophe:
„Wir gehen hinauf nach Jerusalem, zur Stätte der ewgen Klarheit.
Wo Leiden und Ohnmacht in unsrer Welt, da finden wir Christus in Wahrheit.“
Hinauf gehen nach Jerusalem – denn die Stadt ist auf einem Berge gebaut, umgeben von weiteren Hügeln. „Wir gehen hinauf nach Jerusalem“, dorthin, wo wir den Retter erwarten und erhoffen. Der betende und glaubende Mensch weiß sich gehalten und getragen in seinem Leben, spürt seine Ohnmacht, leidet an dieser Erfahrung und dennoch gewinnt er Hoffnung durch Jesus Christus. Und er will andere ermutigen, mitzugehen, mit hinauf nach Jerusalem. Lasst uns zusammen gehen! Lasst uns miteinander diesen Weg gehen! Denn wir sind eins in Jesus Christus, der das Leid und die Not kennt.
Welch ein tröstendes Lied für uns heute!

Weltgebetstag am 5. März 2021
Jährlich am ersten Freitag im März feiern Christinnen und Christen zum Weltgebetstag einen Gottesdienst, in dem ein Land und die dort lebenden Menschen im Mittelpunkt stehen.
Der diesjährige Weltgebetstag nimmt das Land Vanuatu – ein aus 83 Inseln bestehender Inselstaat – in den Fokus.
Viele Frauen des Dekanates engagieren sich in der Vorbereitung der Gottesdienste und Veranstaltungen in den Gemeinden. In diesem Jahr sind sie auf besondere Weise herausgefordert und aufgrund der Corona-Pandemie können wir leider nicht auf gewohnte Art zum Weltgebetstag zusammenkommen.
Dennoch gibt es im Dekanat die Möglichkeit, am Weltgebetstag an die Menschen in Vanuatu zu erinnern.
Zu einem stillen Gebet in der Kirche St. Joseph in Alzey wird in der Zeit von 19.00 – 20.30 Uhr eingeladen. Spendentütchen und Info-Material sind ausgelegt.
Der Fernsehsender Bibel-TV überträgt um 19.00 Uhr einen Gottesdienst zum Weltgebetstag.

Seniorengruß im Februar 2021
„Freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind.“ Lk 10 20
Erinnern Sie sich noch an das vergangene Jahr als wir in unserem Seniorentreff Fastnacht feierten? Welch eine Stimmung hatten wir da gehabt!!! Wir haben gelacht, uns gefreut, waren nah beieinander! Wie gut, dass wir solche ausgelassenen, fröhliche Stunden erleben konnten.
Solche Zeiten brauchen wir in unserem Leben: Stunden der Freude, der Unbeschwertheit, des Glücks. Solche Zeiten brauchen wir, damit wir uns in den anderen, den traurigen, beschwerlichen Stunden uns erinnern können. Und wir wissen: Leben ist nicht nur traurig, nicht nur schön. Es gibt auch das Andere und Leben hält so Vieles bereit: Freude und Leid, Glück und Unglück, Leichtigkeit und Schwere. Und dazwischen ist ganz ganz viel… Leben.. eben.
Fastnacht, Fasching, Karneval – in diesem Monat Februar ist es wieder so weit.
Doch ganz anders als wir es gewohnt sind. Fastnacht – so wie wir in Rheinhessen diese Zeit nennen, wird auch als fünfte Jahreszeit bezeichnet. Die Fastnacht ist verbunden mit vielen Bräuchen und Traditionen und beginnt am 11.11. als offizielle Eröffnung der Fastnachtszeit.  Fastnacht ist die Zeit, bevor die 7 Wochen Fastenzeit mit dem Aschermittwoch beginnt. Nach der Fastenzeit, die 40 Tage dauert, feiern wir das Osterfest, die Auferstehung Jesu von den Toten.
Der Termin der Fastnacht ist von dem Osterdatum abhängig: im Jahr 325 n.Chr. wurde auf dem Konzil von Nicäa das Osterfest auf den ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond terminiert. Im Jahre 600 legte Papst Gregor der Große eine siebenwöchige Fastenzeit vor Ostern fest, die an die 40 Tage erinnern soll, die Jesus in der Wüste verbracht hat.

Seniorengruß im November
Nun sind schon im vorletzten Monat des Jahres angekommen:
November! Kaum zu glauben, wie die Monate dahin rasen…
Noch immer ist es uns nicht möglich, im Gemeindezentrum zusammenzukommen, doch schauen wir auf das, was geht:
Wir können Kontakt halten per Telefon, per Mail, was viele von Ihnen nutzen, wir können durch unsere Straßen und Gassen gehen, hier und da klingeln oder rufen. Schauen wir also darauf, was möglich ist!
Dann entdecken wir vielleicht etwas Kleines, Unscheinbares und doch Wertvolles und unser Klagen und Jammern über die „Un“-Möglichkeiten wird kleiner werden.
So grüßen wir Sie herzlich und wünschen Ihnen alles Gute und bunte Herbstfarben in diesem Monat!
Ihre Pfarrerin Annette Stegmann und das Team des Seniorentreffs

Monatsspruch für den November
Gott spricht: Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten. (Jeremia 31,9)

Eine Vielzahl von Weisheiten und Bauerregeln gibt es zum November:
– November hell und klar, ist übel für das nächste Jahr
– November warm und klar, keine Sorge fürs nächste Jahr
– Hängt das Laub bis November hinein, wird der Winter lange sein
– Donnert`s im November gar, so folgt ein gesegnetes Jahr
– Wenn der November blitzt und kracht, im nächsten Jahr der Bauer lacht

Auch besondere Tage gibt es im November:
– Volkstrauertag, ein Sonntag, an dem wir uns erinnern an die Menschen, die unter Krieg und Gewalt leiden
– Buß-und Betttag, der seit vielen Jahren schon kein gesetzlicher Feiertag mehr ist
– Ewigkeitssonntag, auch Totensonntag genannt, der Tag, an dem wir uns an die Verstorbenen des zu Ende gehen Kirchenjahres erinnern.

November (Heinrich Seidel)

Solchen Monat muss man loben:     
Keiner kann wie dieser toben,
Keiner so verdrießlich sein
und so ohne Sonnenschein!           
Keiner so in Wolken maulen,          
keiner so mit Sturmwind graulen!
Und wie nass er alles macht!
Ja, es ist`ne wahre Pracht!

Seht das schöne Schlackerwetter!
Und die armen welken Blätter,
wie sie tanzen in dem Wind
und so ganz verloren sind!
Wie der Sturm sie jagt und zwirbelt
und sie durcheinanderwirbelt
und sie hetzt ohn’ Unterlass:
Ja, das ist Novemberspaß!

Und die Scheiben, wie sie rinnen!
Und die Wolken, wie sie spinnen
ihren feuchten Himmelstau
ur und ewig, trüb und grau!
Auf dem Dach die Regentropfen:
Wie sie pochen, wie sie klopfen!
Schimmernd hängt`s an jedem Zweig,
einer dicken Träne gleich.

O, wie ist der Mann zu loben,
der solch’ unvernünft`ges Toben
schon im Voraus hat bedacht
und die Häuser hohl gemacht!
So, dass wir im Trocknen hausen
und mit stillvergnügtem Grausen
und in wohlgeborgner Ruh
solchem Gräuel schauen zu!

Seniorengruß im Oktober 2020
Liebe Senioren,
nun ist schon Oktober! Es ist der Monat, in dem wir in unseren Gemeinden das Erntedankfest feiern.
Wir danken Gott für all das, was wir zum Leben, zu unserem alltäglichen Bedarf brauchen, haben, uns verdienen oder geschenkt bekommen. Da ist so Vieles, wofür wir „Danke“ sagen können: Essen und Trinken, Kleidung, ein Dach über dem Kopf. Und wenn wir uns umschauen, gibt es die Natur, Gottes Schöpfung. Es ist unsere Aufgabe, ja mehr noch unser Auftrag, zur Bewahrung der Schöpfung beizutragen. Jede und jeder in dem Maße, wie er und sie es vermögen.
Ein wunderbares Erntedanklied kommt mir in den Sinn:
Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land,
doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand:
der tut mit leisem Wehen sich mild und heimlich auf
und träuft, wenn heim wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf.
Dieses Lied gehört für mich zum Erntedankfest dazu, denn es erinnert mich immer wieder erneut daran, dass letztlich alles ein Geschenk, eine gnädige Gabe von Gott ist: nicht allein das, was ich mir selbst erarbeiten kann, sondern auch die Menschen, die mir nahe und die mir ferne sind. Und schließlich: Gottes Gnade lässt sich nicht „verdienen“. Gottes Gnade ist sein Geschenk, das er uns zugesagt hat.
Im wahrsten Sinne des Wortes sagt Gott uns „unverdientermaßen“ zu: „Du bist mein geliebtes Kind, das ich geschaffen, das ich gewollt habe. Ich lasse dich nicht fallen“. Wie kann es dann anders sein, als dass wir jährlich lautstark und fröhlich einstimmen in den Refrain des Erntedankliedes:
Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn,
drum dankt ihm, dankt, drum dankt ihm, dankt
und hofft auf ihn!
Wir wünschen Ihnen schöne Herbsttage
und grüßen herzlich
Ihre Pfarrerin Annette Stegmann
und das Senioren-Team

Kindertreff in den Herbstferien
Unter dem Motto „suchen – finden – neu-entdecken“ treffen sich Kinder im Alter von 10-12 Jahren in den Herbstferien im Gemeindezentrum. Gemeinsam wollen wir überlegen, was wir schon immer gesucht haben, vielleicht bald finden oder neu entdecken werden….
Folgende Termine sind vorgesehen:
Dienstag, 13. Oktober
Donnerstag, 15. Oktober
Mittwoch 21. Oktober
Jeweils von 10.00 – 12.00 Uhr
Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, da nur eine begrenzte Anzahl von Kindern teilnehmen kann.
Bitte meldet Euch bis spätestens 08.10. zu den jeweiligen Terminen an unterkirchengemeinde.albig@ekhn.de oder telefonisch unter 8161.
Ich freue mich, wenn Ihr dabei seid!
Pfarrerin Annette Stegmann

Am Freitag, 28. August um 19.30 Uhr findet zum vierten und letzten Male das „Dämmerstündche im Kirchhof“ statt.
Auch an diesem Abend werden Gedichte und Texte zu hören sein,
untermalt von musikalischen Klängen.
Lassen Sie sich überraschen, welches Thema dieses Mal im Mittelpunkt des Dämmerstündchens ausgewählt ist.
Wir freuen uns, wenn wir Sie im Kirchhof begrüßen dürfen!
Herzlichst
Annette Stegmann und Team

Und nun ist es wieder so weit:
wir laden herzlich ein zum dritten „Dämmerstündche im Kirchhof“ am Donnerstag, 13. August um 19.30 Uhr im Kirchhof in Albig.
Lassen Sie sich verzaubern mit Texten und Melodien an diesem Sommerabend.
Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!
Herzliche Grüße
Annette Stegmann und Team

Einschulungsgottesdienst im Kirchhof
Am Montag, 17. August 2020 um 9.30 Uhr feiern wir mit den Kindern, die an diesem Tage eingeschult werden und ihren Familien einen Einschulungsgottesdienst im Kirchhof.

„Dämmerstündche im Kirchhof“
Am Donnerstag, 13. August um 19.30 Uhr findet im Kirchhof das dritte Dämmerstündchen statt.
Auch an diesem Abend werden Texte und Musik zum Sommerabend zu hören sein.
Lassen Sie sich überraschen, welches Thema an diesem Abend unter musikalischer und lyrischer Betrachtung steht.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

„Dämmerstündche im Kirchhof“
Am Montag, 20. Juli um 19.30 Uhr treffen wir uns hinter der Kirche zum „Dämmerstündche“, um für eine Weile beieinander zu sein, Gedichten und Klängen an diesem Sommerabend zu lauschen.
Das „Dämmerstündche“ dauert etwa 20 Minuten.

Seniorentreff
Erster Montag eines Monats von 15.00 h bis 16.30 h im Ev. Gemeindezentrum in Albig.
Ansprechpartnerin: Frau Uschi Friedrich
Seit Juli 2019 treffen sich an jedem ersten Montag eines Monats die Senioren im Evangelischen Gemeindezentrum. Ein Team von Mitarbeitenden bereitet gemeinsam mit Pfarrerin Stegmann die Treffen vor.

Evangelischer Posaunenchor
Dienstags ab 19 h im Gemeindezentrum Albig
Ansprechpartner: Herr Gernot Berg
Mobil: 0163 / 863 3442
Jeden Dienstag treffen sich die Bläser des Posaunenchors ab 19 Uhr je nach Ausbildungsstand im Gemeindezentrum zur Probe.
Der Posaunenchor wirkt in den Festtagsgottesdiensten der Gemeinde mit und das Kurrende-Blasen an Heilig Abend sowie am Ostersonntag ist eine langjährige Tradition. Ebenso trägt der Posaunenchor dazu bei, dass der Laternenumzug mit anschließendem Beisammensein zu einem besonderen Erlebnis für Jung und Alt wird. Adventszauber kommt bei dem jährlichen Weihnachtsmarkt in Albig auf, wenn die Bläser adventliche Lieder vor der Liebfrauenkirche erklingen lassen.

Krabbelgruppe
Montags von 10 h bis 12 h
Gemeindezentrum Albig
Ansprechpartnerin: Frau Weindorf-Klasen
Tel.: 06731 / 4711185

Konfirmanden-Unterricht
Dienstags 16.00 h – 17.30 h
Gemeindezentrum Albig

Evangelische Kindertagesstätte „Zwei Linden“
Leitung: Miriam Hofmeister-Bischoff
Anschrift: Alzeyer Pforte 30 in  Albig
Tel.: 06731/1890
http://www.ev-kita-albig.de
Seit September 2019 hat Miriam Hofmeister-Bischoff die Leitung der Evangelischen Kindertagesstätte „Zwei Linden“ inne; ihre Stellvertretung ist Nicole Zimmermann.
Die religionspädagogische Arbeit bildet einen Schwerpunkt in der Evangelischen Kirchengemeinde. Zu den kirchlichen Festtagen werden Gottesdienste mit den Jüngsten der Gemeinde gefeiert und sind verankert im kirchlichen Leben.
Der gemeinsame Kreuzweg in der Karwoche gehört dazu, ebenso der Martinsgottesdienst im November mit dem anschließenden Laternenumzug durch unsere Dörfer.